Deutschland (1886-1969)
Ludwig Mies van der Rohe wurde 1886 in Aachen geboren. Nachdem er seine Ausbildung als Baumeister beendete, arbeitete er als Zeichner von Stockornamenten bei einem Aachener Architekten.
Bevor er 1908 bei Peter Behrens, zusammen mit Gropius und Le Corbusier tätig war, arbeitete er bei Bruno Paul. 1919 schloss er sich der revolutionären Novembergruppe an und leitete deren Architektursektion. Mies van der Rohe wurde 1926 Vizepräsident des Deutschen Werkbundes und leitete ein Jahr darauf die große Ausstellung in Stuttgart-Weißenhof. Seinen berühmten "Barcelona-Stuhl" entwarf er 1929, sowie den deutschen Pavillon auf der Weltausstellung in Barcelona.
Mies van der Rohe war 1930-1933 der letzte Direktor des Bauhauses. 1938 emigrierte er in die Vereinigten Staaten und erhielt eine Professur am Illinoise Institute of Technology (damals Armour Institute) in Chicago.
Zu seinen Werken zählt z.B. die "Crown Hall" (1956), die als eines der schönsten Gebäude der modernen Architektur gilt. Sowie auch das "Seagram-Building" (1954-1967) in New York und die "Neue Nachtgalerie" (1962-1967) in Berlin. Seine Möbel wie z.B. die Freischwinger-Stühle "S 533" und "S 256". Stuhl "Brno Nr. 255 " und die Liege "258" entwarf er wie immer nach seinem Motto "Weniger ist mehr". Ludwig Mies van der Rohe verstarb 1969 in Chicago.
Möbel: